ANGELA MERKEL – IM LAUF DER ZEIT

bei ARTE (22.2.) und im Ersten (27.2.)

ANGELA MERKEL - IM LAUF DER ZEIT bei ARTE (22.2.) und im Ersten (27.2.) - Regie: Torsten Körner. Copyright: Mandoga Media

ANGELA MERKEL – IM LAUF DER ZEIT nimmt sich Zeit, den langen Atem der Ausnahmepolitikerin Angela Merkel zu zeigen und spürt grundlegenden Fragen nach: War die Kanzlerin eine Stabilitätsgarantin in stürmischen Zeiten oder verantwortet sie politische Stagnation? Wie denkt sie über die Flüchtlingssituation 2015? Wie bewertet sie ihre Klimapolitik? Hat sie als Corona-Bekämpferin letztlich versagt? War sie als Krisenkanzlerin eher eine Anwältin des Augenblicks? Woher rührt ihre Widerstandskraft und was trieb sie an?

Fernsehpreisträger Torsten Körner begibt sich auf eine biografisch-politische Spurensuche, die von Templin bis Washington reicht, vom Mauerbau bis zum Mauerfall und darüber hinaus. Er zeichnet die Mentalitätsmuster und historischen Prägekräfte nach, die aus der jungen Physikerin aus der DDR in atemberaubender Geschwindigkeit eine führende Politikerin werden ließen. Mit welchen Mitteln und Tugenden setzte sie sich Anfang der 90er in der Bonner Männerrepublik durch? Warum gelang ihr – im Gegensatz zu den meisten anderen ostdeutschen Politikerinnen – dieser beispiellose Aufstieg, der sie letztlich bis ins Bundeskanzleramt führte?

Angela Merkel hat sich viel Zeit genommen für dieses weitgespannte Projekt und stand zwei Tage vor der Vereidigung ihres Nachfolgers für zwei ausführliche Interviews zur Verfügung, den letzten ihrer Amtszeit. Sie zeigt sich darin auch in sehr persönlichen Momenten und erlaubt Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Die tiefgründige und atmosphärische Charakterstudie bringt dem Publikum die Politikerin jenseits der großen Bilder nahe und macht den Mensch Angela Merkel sichtbar. Zudem zeigt der Film bislang wenig bekannte Archivaufnahmen.

ANGELA MERKEL – IM LAUF DER ZEIT ist eine Koproduktion von BROADVIEW Pictures und MDR in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW. Die Kamera führte Anne Misselwitz (DoP), Editor ist Martin Schröder, die Musik kommt von Stefan Döring (Die Unbeugsamen). Creative Producer ist Vera Bertram. Produzent ist Emmy-Preisträger Leopold Hoesch (Die Unbeugsamen, Schwarze Adler, Kroos, Nowitzki, Klitschko, Angela Merkel: Die Unerwartete). Die Redaktion hatten beim MDR Dr. Ulrich Brochhagen und bei ARTE Peter Gottschalk.