Eigentlich sollte es ein Tag des stillen Erinnerns und Feierns im engen Kreis der Familie werden: Am gestrigen Samstag, den 29. August 2026, hätte das norwegische Königspaar seinen 58. Hochzeitstag begangen. Doch statt der goldenen Erinnerungen an den Bund fürs Leben, den König Harald V. und Königin Sonja im Jahr 1968 schlossen, blickt ein ganzes Land in tiefer Trauer auf das Königshaus.

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Nach dem Tod von König Harald V., der am vergangenen Freitag im Alter von 89 Jahren im Osloer Rikshospitalet verstorben ist, steht Norwegen unter Schock. Die sonst so nahbare skandinavische Monarchie hüllt sich in Trauer, während im ganzen Land Menschen an den Residenzen zusammenkommen, um Blumen niederzulegen und Abschied von einem Monarchen zu nehmen, der über drei Jahrzehnte hinweg das Fundament des modernen Norwegens bildete.

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Besonders schmerzvoll blickt das Volk auf Königin Sonja, die den gestrigen Hochzeitstag im Schatten des Verlustes ihres Lebenspartners verbringen musste. Die Anteilnahme in der Bevölkerung ist überwältigend. In einer Zeit des Abschieds gedenken die Menschen nicht nur eines hochgeschätzten Staatsoberhauptes, das für seine Volksnähe, seinen Humor und seine Integrität geliebt wurde, sondern auch einer tiefen, fast sechs Jahrzehnte währenden Liebe, die nun durch den Tod eine schmerzhafte Trennung erfahren hat.

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Norwegen verneigt sich vor einem großen Landesvater – und teilt den Schmerz einer Königin, deren Hochzeitstag in diesem Jahr von unendlicher Stille begleitet wurde.
